Homeoffice-ergonomisches Büromobiliar: Arbeitnehmerveranlagung

Betreffend die Arbeitnehmerveranlagung 2020

Für die Veranlagung 2020 ist neu, dass bis zu 150 Euro an Werbungskosten für ergonomisches Büromobiliar (insbesondere Schreibtisch, Drehstuhl und Schreibtischlampe) ohne Anrechnung auf das Werbungskostenpauschale von 132 Euro geltend gemacht werden können. Voraussetzung dafür ist, dass zumindest 26 Tage im Jahr ausschließlich zu Hause (im Homeoffice) gearbeitet wurde. Als ergonomisch geeignetes Mobiliar können auch andere Gegenstände als ein Drehsessel, ein Schreibtisch oder die Beleuchtung angesehen werden, wenn sie eindeutig dazu dienen, das Arbeiten in ergonomischer Hinsicht zu verbessern (z.B. Fußstütze, Vorlagehalterung).


Ich habe mir im Jahr 2020 für meine Homeoffice-Tätigkeit einen Schreibtisch gekauft. Kann ich diese Kosten geltend machen?

Ja, die Kosten können bis zu 150 Euro bereits für das Jahr 2020 ohne Anrechnung auf das Werbungskostenpauschale geltend gemacht werden.


Ich habe 2020 Büromobiliar in Höhe von 50 Euro geltend gemacht. In welcher Höhe kann ich Aufwendungen für Büromobiliar im Jahr 2021 geltend machen?

Grundsätzlich beträgt der Höchstbetrag im Jahr 2020 150 Euro. Wird dieser nicht ausgeschöpft, kann die Differenz auf 150 Euro zu den maximal 150 Euro im Jahre 2021 hinzugerechnet werden. Das heißt, dass für die Jahre 2020 und 2021 gemeinsam maximal 300 Euro geltend gemacht werden können. Beispiel: Im Jahr 2020 wird ein Drehsessel um 50 Euro angeschafft und in der Veranlagung geltend gemacht. Im Jahr 2021 kann daher Büromobiliar um maximal 250 Euro geltend gemacht werden.


Lesen Sie hier Häufig gestellte Fragen zum Homeoffice-Pauschale:

Quelle: https://www.bmf.gv.at/public/top-themen/home-office-pauschale.html#anv

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